Geschichte

Laterna Magica die Urgrossmutter unser heutigen Beamer

Die Geschichte des Beamer / Projektor

Laterna Magica, der Ursprung des Beamers

Viele Jahre vor der Geschichte des Films beginnt die Geschichte der projizierten Bilder. Seit dem 17. Jahrhundert gibt es die Laterna Magica, die Urgroßmutter unserer heutigen Projektoren. Bewegt waren diese Bilder zwar noch nicht – sie waren aber trotzdem ein wichtiger Schritt hin zum modernen Kino und versetzten das Publikum in staunen.

 

Kirche und Kirmes

Im Buch des Jesuitenpaters Athanasius Kircher aus dem Jahr 1671 zu den physikalischen Gesetzen der Projektion („Ars magna lucis et umbrae“) findet man die Zeichnung einer sogenannten „Zauberlaterne“. Deshalb hält man Kircher auch für den Erfinder der Laterna Magica. Die grössten Erfolge feierte die Laterna Magica aber nicht in der Kirche sondern vielmehr auf den Jahrmärkten. So unterhielten die Schausteller im 18. Jahrhundert ihr Publikum zum Beispiel mit jonglierenden Clowns und turnenden Akrobaten auf beweglichen Glasbildern. Auch waren in einer Zeit, in der man selbst nicht sehr mobil war, Reise- und Expeditionsberichte beliebte Laterna-Magica-Attraktionen.

 

Bunter und spektakulärer

Bald konnte man diesen Projektionsapparat auch für den Hausgebrauch kaufen. Die Geräte wurden kleiner, so dass sie in jedem Zimmer des Hauses Platz finden konnten. In vielen Haushalten diente die Laterna Magica der Bildung der Kinder. Dabei gab das flackernde Licht der Öllampen der Projektion zwar einen besonderen Reiz, aber für ein großes Publikum war das Licht noch zu schwach. Deshalb blieben die Vorführungen auf den überschaubaren Kreis der Familie beschränkt
Das änderte sich erst durch stärkere Projektionslichter. Kalk- oder Gaslampen, wie sie zu Beginn des 19. Jahrhundert entwickelt wurden, ermöglichten jetzt auch Vorführungen in großen Räumen vor vielen Zuschauern. Diese verbesserten Projektionslichter boten dem Zuschauer ein immer vollkommeneres Sehvergnügen. Mit farbenprächtigen Bildern, Tricks, Musik und eindrucksvollen Effekten begeisterten die Projektionskünstler so ein breites Publikum. Es war schon fast wie Kino.

Kleine farbige, auf Glasplatten gemalte möglichst wirklichkeitsnahe Bilder wurden vor eine Lichtquelle gesetzt und durch eine Sammellinse auf die Projektionsfläche, meist ein weißes Tuch, geworfen. Dabei diente zuerst eine Kerze und später dann eine Öllampe beziehungsweise Kalk- oder Gaslampe im Inneren des Kastens als Lichtquelle.

 

Dann kamen die bewegten Bilder

Die Geschichte unserer heutigen Videoprojektoren findet ihren Ursprung in den 1930er Jahren. 1936 konnten in Berlin einige tausend Zuschauer die olympischen Sommerspiele auf Grossleinwänden bestaunen, was für die damalige Zeit einem Wunder gleichkam. Die damals eingesetzte Projektionstechnik nannte sich Eidophor-System. Bei diesem System wurde ein Ölfilm auf einen Hohlspiegel aufgebracht und mit unterschiedlich vielen Elektroden beschossen, wobei die Anzahl der Elektroden ausschlaggebend für die Farbe ist.
Diese Technik blieb bis in die späten 1980er Jahre aktuell und wurde erst danach durch die Röhrenprojektoren abgelöst. Diese arbeiteten vom Prinzip her wie ein Röhrenfernseher mit einer Kathodenstrahlröhre.

Früher gab es meist nur eine maximal zwei Techniken auf dem Markt, dies hat sich in der heutigen Zeit dramatisch verändert. Heute können wir auf verschiedene Techniken zugreifen, unter anderem:

 

LCD Beamer

LCD-Beamer funktionieren von ihrem Prinzip ähnlich wie ein Diaprojektor. Anstatt eines Dias kommen jedoch 1 oder 3 LCD-Displays zum Einsatz. Die Technik mit nur einem Display, wobei jede der Grundfarben zusammen in dem Display dargestellt wird und dadurch ein gröberes Bild entsteht, wird jedoch nur in minderwertigen Produkten angewandt. Direkt zu den LCB Beamern …

 

DLP Beamer

Im Gegensatz zu einem LCD-Beamer, welcher mit mehreren einzelnen Spiegeln und Displays arbeitet, kommt bei einem DLP-Beamer der sogenannte DLP-Chip zum Einsatz. „Das Herz eines jeden DLP-Projektionssystems ist ein optischer Halbleiter, der als DLP-Chip bezeichnet wird. Direkt zu den DLP Beamern …

 

LED Beamer

LED-Beamer bedienen sich vom Prinzip her der gleichen Technik wie ein DLP-Beamer. Der Unterschied liegt in der Lichtquelle, welche die einzelnen Bildpunkte auf den DLP-Chip abstrahlt. Auch das im DLP-Beamer verwendete Farbrad findet man in einem LED-Beamer nicht wieder. Direkt zu den LED Beamern …